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Mehr Studierende an den Fachhochschulen
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Die neue Taschenstatistik der Bildungsdirektion enthält die wesentlichsten Zahlen und Fakten zum Zürcher Bildungswesen. Thematische Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe sind die Beteiligung der Lernenden an den verschiedenen Bildungsangeboten sowie die Abschlüsse je Bildungsstufe.
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Im Schuljahr 2008/09 besuchten rund 261’000 Lernende eine öffentliche oder private Bildungseinrichtung im Kanton Zürich. Dies sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr und 12,3 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Wachstum verzeichnen in erster Linie die nachobligatorischen Schulstufen – insbesondere die Fachhochschulen. Diese Zahlen gehen aus der neuen Taschenstatistik «Die Schulen im Kanton Zürich 2008/09» hervor, die die Bildungsplanung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich herausgibt.
Schwerpunkt Bildungsquoten
Fokussiert werden in der aktuellen Ausgabe die Bildungsquoten, gemeint sind damit die Prozentanteile der Lernenden nach Schultyp und Bildungsstufe. Die Mittelschülerquote etwa zeigt auf, dass gemessen an ihrem Altersjahrgang gegenwärtig rund 18 Prozent der Knaben und 28 Prozent der Mädchen im Kanton Zürich eine Mittelschule besuchen. Diese Quote ist seit gut zehn Jahren mehr oder minder konstant und liegt – beide Geschlechter zusammengenommen – bei rund 23 Prozent. Ähnlich stabil verlief die jüngste Entwicklung der Matur-Abschlussquote, die bei rund 19 Prozent liegt. Aus einer Kartengrafik ist zu ersehen, dass die Matur-Abschlussquoten jedoch von Schulgemeinde zu Schulgemeinde erheblich variieren.
Auf der Hochschulstufe weisen vor allem die Fachhochschulen ein starkes Wachstum auf. Dort sind seit dem Jahr 2005 die Studierendenzahlen (inkl. Hochschule für Heilpädagogik) um fast 24 Prozent gestiegen. Rund 14’300 Studentinnen und Studenten können die Fachhochschulen gegenwärtig verzeichnen. Diese Entwicklung geht in erster Linie auf die Zunahme der Berufsmaturitäten zurück, die nach wie vor den Hauptzugang zu einem Fachhochschulstudium bilden.
Mehr Hochschulabschlüsse
Die Zunahme an Studierenden führt auch zu mehr Hochschulabschlüssen, erwartungsgemäss vor allem bei den Fachhochschulen. 2008 wurde erstmals die 3000er-Marke überschritten. In der Statistik der Abschlüsse widerspiegelt sich die Bologna-Reform: Die Zahl der Bachelor- und Masterabschlüsse nimmt zu, während diejenige der Lizenziate und Diplome laufend zurückgeht.
Die Taschenstatistik bietet viele weitere Kennzahlen, beispielsweise zur Entwicklung der Kleinklassenquoten. Daneben enthält sie differenzierte Angaben zu jeder Bildungsstufe, zur Zahl der Beschäftigten und zum Aufwand des Bildungswesens des Kantons Zürich.
Bezugsadresse: Die Taschenstatistik kann von der Website der Bildungsstatistik www.bista.zh.ch heruntergeladen werden. In gedruckter Form kann sie beim Sekretariat der Bildungsstatistik, Bildungsdirektion, Walcheplatz 2, 8090 Zürich bezogen werden, Telefon 043 259 53 78 oder per E-Mail bista(at)bi.zh.ch.
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(Medienmitteilung der Bildungsdirektion vom 2.11.2009) |
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